5. Januar 2026

Warum ein professionelles Lektorat teuer ist ...

... und wie du sparen kannst

Lektorate sind nicht günstig. Falls doch, solltest du als Autor:in stutzig werden. Warum? Weil ein professionelles Lektorat Zeit, Konzentration, Wissen und Erfahrung benötigt. Wenn jemand Preise verlangt, die kaum den eigenen Lebensunterhalt decken, nutzt diese Person sich selbst aus oder arbeitet nicht gründlich. Ja, Ausnahmen gibt es. Aber möchtest du die Qualität deines Buches davon abhängig machen, ob du die findest?

mehrere Geldscheine und Münzen

So funktioniert ein professionelles Lektorat

Lektorieren ist nicht „Lesen und Randnotizen machen“. Ich gehe tief in deinen Text. Ich prüfe, ob Figuren authentisch gestaltet und ob Szenen atmosphärisch sind, Emotionen glaubhaft wirken, ob Spannung und Logik greifen. Dabei verwende ich Material, das ich seit Jahren optimiere, wie z. B. Checklisten, um sicherzustellen, dass jede Szene funktioniert und keine Erzählfäden ins Nichts laufen. Ich überprüfe Satzbau, Lesefluss, Verständlichkeit, Wirkung und entwickle konkrete Formulierungsvorschläge, wenn etwas nicht passt. Ich recherchiere, schreibe Feedback, beantworte Rückfragen und erkläre, warum ich etwas vorschlage. Damit du meine Änderungen nachvollziehen kannst. Das alles gehört zu einem professionellen Lektorat, was es eben auch so aufwendig macht.

Qualität im Lektorat hat ihren Preis

Ein günstiges Lektorat klingt verlockend. Doch am Ende könntest du dein Geld zum Fenster rausgeworfen haben, wenn dein Buch unlogisch bleibt oder Lesende aussteigen. Das wäre doch sehr schade.

Ich will gründlich arbeiten. Qualität braucht eben Zeit, Zeit ist bekanntlich Geld. Ein professionelles Lektorat und auch ein Korrektorat benötigt Fachwissen und eine faire Bezahlung. Und für eine faire Bezahlung erhältst du:

  • eine sich stetig fortbildende Lektorin.
  • eine Lektorin mit einem wachsenden Netzwerk an professionellen Lektor:innen und weiteren Buchmenschen. 
  • eine Lektorin mit Erfahrung, die dich und dein Manuskript wirklich begleiten will.
  • eine Lektorin, die sich nicht hetzen muss, weil der Seitenpreis zu niedrig ist, sondern stattdessen das Beste aus deinem Text herausholen kann, ohne Existenzängste haben zu müssen.

Gute Dienstleistungen kosten Geld. Ist so. 😁

Wie du beim Lektorat sparen kannst

Du kannst aktiv Einfluss auf die Höhe der Lektoratskosten nehmen. Wie viel Zeit ich für dein Manuskript brauche, hängt stark von der Textqualität ab. Je besser dein Ausgangstext, desto weniger Arbeit für mich und desto näher bist du an meinen regulären Normseitenpreisen.

  • Eine Geschichte, die bereits sauber formuliert ist, spart mir Arbeitszeit.
  • Je fehlerärmer dein Manuskript, desto weniger Nacharbeit für dich und für mich.
  • Wenn du vorab Korrektur liest, den Stil prüfst oder logische Schwächen beseitigst, bist du näher an meinem regulären Preis.
  • Lass dein Manuskript von Testleser:innen überprüfen und nutze ihr Feedback, um Logikfehler zu beseitigen.

Darüber hinaus biete ich faire Optionen: Ratenzahlungen und Teilleistungen sind kein Problem. Gutachten helfen auch schon dabei, mehr Klarheit zu kriegen, und sind sehr viel günstiger als Lektorate.

eine Frau vorm Laptop, daneben ein Buch

© anytka

Schreiben ist ein Hobby und Hobbys kosten Geld

Wenn du malst, brauchst du Leinwände und Farben. Wenn du bergsteigst, kaufst du Schuhe, Rucksack und Zelt. Niemand wundert sich darüber. Schreiben ist augenscheinlich ja auch ein günstiges Hobby. Den Laptop haben die meisten eh schon zu Hause. Vielleicht gönnst du dir ein tolles Schreibprogramm, aber mehr braucht es zum Anfangen nicht. 

Irgendwann kommt aber der Punkt, an dem du entscheiden musst, ob du Geld ausgibst, um beispielsweise dein Buch zu veröffentlichen. Und dann ... zögerst du. Dabei weißt du ja eigentlich: Hobbys kosten Geld. Warum macht man zwischen den Hobbys, deren Materialwert hoch ist und den geistig schöpferischen einen so großen Unterschied? Warum wird ein Schreibkurs oder ein Lektorat so schnell als Luxus und nicht als Investition abgetan? 

  1. Das Lektorat ist nichts Physisches, was du in den Händen halten kannst, und im fertigen Buch unsichtbar.
  2. Schreiben ist ein Handwerk. Niemand wurde mit Schreibfertigkeit geboren. Oft wird aber die Meinung vertreten: Kreativität ist entweder da oder eben nicht. Darum wird oft nicht erkannt, dass man hier auch in sich investieren kann.
  3. Kreativität ist nicht messbar. Anders als bei einer Autoreparatur beispielsweise ist nach dem Lektorat eben kein fertiges Buch vorhanden. Geistige Entwicklung und Lernen hören danach nicht auf. Du siehst nicht gleich ein Ergebnis, denn das Lektorat ist eine Zwischenleistung.
  4. Du weißt vor einem Lektorat nicht, ob es das bringt, was du wirklich brauchst. Es fehlt ein Erfolgsversprechen. Darum poche ich ja immer auf ein Probelektorat und am besten noch auf ein Telefonat. 😊

Du investierst mit einem Lektorat oder einem Schreibkurs in dein kreatives Wachstum. Schreiben ist ein Handwerk. Dein Werkzeug ist dein Kopf, und ein gutes Werkzeug will gepflegt werden. Lernen, Feedback und professionelle Begleitung sind Teil eines künstlerischen Weges und das darf okay sein.

Schreibmaschine mit Blatt, auf dem steht: Invest in yourself! It pays the best interest!

© Michail_Petrov-96 von Getty Images

Fazit: Dein Text ist die Investition wert

Ein Lektorat ist viel Kopfarbeit. Dein Manuskript ist sie mir wert. Ich will keine Fließbandarbeit, sondern Texte mit Seele begleiten. Ich will mir Zeit nehmen, denn du hattest viel Mühe, deine Geschichte zu Papier zu bringen. Sie verdient meine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Ein professionelles Lektorat ist keine Ausgabe, sondern eine Investition. In dich. In deine Geschichte. In die Qualität deines Schreibens.

Wenn du noch weitere Fragen zum Lektorat hast, dann schau doch mal bei den FAQ oder schreib mir eine unverbindliche Mail.

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