Susann liegt auf ihrer Lieblingswiese im Garten und liest lächelnd ein Buch.

Wer bin ich?

Ausbildung:

  • Abi 2008 in Hettstedt
  • FSJ 2008/2009 im Kinderhaus
  • Bachelorstudium (Germanistik Sprach- und Kulturwissenschaften/Kunstgeschichte) an der TU Dresden
  • Masterstudium (Germanistik Sprach- und Kulturwissenschaften mit Ergänzungsbereich Literaturwissenschaften und Schwedisch) an der TU Dresden
  • seit 2017 Dozentin für Deutsch an der Akademie für berufliche Bildung Dresden
  • seit 2017 freiberufliche Lektorin

Mein Werdegang (Langversion)

Nach meinem Abi arbeitete ich ein Jahr in einem Kinderheim. Die Zeit war wunderschön, allerdings fiel meine Wahl dann doch auf ein Germanistikstudium. Ich zog also nach Dresden, um dort zu studieren. Der Studiengang hieß damals Germanistik: Sprach- und Kulturwissenschaft und war in die Module Deutsch als Fremdsprache, Angewandte Linguistik, Germanistische Sprachwissenschaft und Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft unterteilt, wobei mir die letzten beiden am meisten Spaß machten.

Im Nebenfach studierte ich Kunstgeschichte. Im Master belegte ich weiterhin Germanistik (Sprach- und Kulturwissenschaft) mit dem Ergänzungsbereich Germanistik Literatur- und Kulturwissenschaft. Zusätzlich wurde eine moderne Fremdsprache gefordert. Hier belegte ich Schwedisch. Weil ich mich dafür interessierte, wie andere Sprachen funktionieren, lernte ich während der Schulzeit neben den zwei Pflichtfächern Englisch und Russisch die französische Sprache. Im Studium musste ich Lateinkenntnisse erwerben. Quasi als Belohnung dafür gönnte ich mir ein Semester Japanisch. (Ich würde gern noch Türkisch, Griechisch und Arabisch lernen, aber eins nach dem anderen.) Besonders spannend war für mich die Vertiefung in die Allgemeinen und Vergleichenden Sprachwissenschaften, denn hier beschäftigten wir uns mit alten indogermanischen Sprachen wie Altgriechisch, Hethitisch, Sanskrit, Gotisch, Keltisch, Altsächsisch etc.

Korrekturlesen und Lektorieren begleiteten mich seit meinem Studium. Hier profitierte ich sehr vom Austausch mit meinen Kommiliton:innen. Das Überarbeiten machte mir so viel Spaß, dass ich wusste, in welche Richtung ich gehen wollte.

Lektorin Susann Pacher lächelt in Kamera
Lektorin Susann Pacher und ihr Sohn hinter einem Torbogen in Pergamon

Nach meinem Abschluss und der Geburt meines Sohnes arbeitete ich in Teilzeit als Deutschdozentin an der Akademie für berufliche Bildung. Die Arbeit ist wahnsinnig vielfältig: Neben der Vielzahl an Themenbereichen im typischen Deutschunterricht (Rechtschreibung und Literatur) beschäftigte ich mich nochmals intensiv mit dem wissenschaftlichen Arbeiten und der Erstellung und Betreuung von Facharbeiten. Zudem unterrichtete ich in einem weiteren Fach spannende Inhalte zur kindlichen Sprachförderung. Gefallen hat mir am Unterrichten vor allem, Hilfestellung bei verschiedenen Aufgaben zu geben. Wenn es dann „klick“ machte, war die Freude nicht nur bei den Schülern groß. Momentan befinde ich mich wieder in Elternzeit und reise durch die Welt.

Seit vier Jahren arbeite ich nebenberuflich als Lektorin und möchte diese Tätigkeit noch weiter ausbauen.